Internationle Kunstausstellung „MAMA – Mutter Natur“ in Aschgabat eröffnet
Aschgabat, 20. Oktober, AZERTAC
In der turkmenischen Hauptstadt Aschgabat ist am 20. Oktober die internationale Kunstausstellung „MAMA – Mutter Natur“ eröffnet worden. An der Eröffnungsfeier nahmen Leyla Aliyeva, Vizepräsidentin der Heydar-Aliyev-Stiftung, Oguljahan Atabayeva, Vizepräsidentin der Gurbanguly-Berdimuhammedow-Stiftung im medizinischen Bereich, Saida Mirziyoyeva, Leiterin der Präsidialverwaltung Usbekistans, sowie Mitglieder des in Turkmenistan akkreditierten diplomatischen Korps und Vertreter der Kunstszene teil.
Bei der Eröffnung unterstrich Oguljahan Atabayeva die wichtige Rolle der Kunst und des Naturschutzes für die Beziehungen zwischen den Völkern. Kunst bringe unterschiedliche Kulturen einander näher, wecke die Liebe zur Schönheit und fördere die Verständigung auf der Grundlage gemeinsamer humanitärer Werte. Das zentrale Thema der Ausstellung sei die Natur. Die Harmonie zwischen Mensch und Natur sei eine wesentliche Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung. Der Schutz der natürlichen Schönheit und Vielfalt für künftige Generationen sei eine gemeinsame Verantwortung von Einzelnen und Gesellschaft.
Leyla Aliyeva hob die Vielfalt der ausgestellten Werke sowie die gemeinsamen ökologischen Herausforderungen Aserbaidschans und Turkmenistans hervor. An der Ausstellung beteiligen sich 62 Künstlerinnen und Künstler aus 35 Ländern mit insgesamt 116 Werken, darunter auch Arbeiten turkmenischer Kunstschaffender. Jedes Werk bringe auf seine eigene Weise die Schönheit, Kraft und Verletzlichkeit der Natur zum Ausdruck und erinnere daran, wie wichtig ihr Schutz sei. Die Ausstellung werde den Besucherinnen und Besuchern vielfältige emotionale Eindrücke vermitteln und neue Inspiration schenken.
Zugleich verwies Leyla Aliyeva auf das Kaspische Meer als gemeinsames Naturerbe Aserbaidschans und Turkmenistans. Beide Länder verbinde nicht nur eine jahrhundertealte Geschichte und Kultur, sondern auch die Verantwortung für den Schutz dieses einzigartigen Ökosystems. In den vergangenen zehn Jahren sei der Wasserspiegel des Kaspischen Meeres erheblich gesunken. Dadurch seien seltene Tierarten wie die Kaspische Robbe und Störe zunehmend vom Aussterben bedroht.
Mit Blick auf die Tätigkeit der IDEA – der Internationalen Dialoginitiative für Umweltschutz – betonte Leyla Aliyeva, dass die Organisation sowohl in Aserbaidschan als auch weltweit zahlreiche Projekte zur Bewältigung derartiger Umweltprobleme umsetze.
Im Anschluss besichtigten die Gäste die ausgestellten Werke. Zu den Exponaten zählen auch Beispiele der turkmenischen Kunst und des Kunsthandwerks, darunter traditionelle Musikinstrumente, Teppiche, nationale Kopfbedeckungen und historische Schmuckstücke. Die Präsentation vermittelt einen Einblick in das materielle und kulturelle Erbe des turkmenischen Volkes.
Die internationale Kunstausstellung „MAMA – Mutter Natur“ bringt Kunstschaffende aus zahlreichen Ländern, darunter Aserbaidschan, zusammen. Mit den Mitteln der Kunst ruft sie dazu auf, den Planeten für künftige Generationen zu bewahren. Installationen, Gemälde, Textilarbeiten und Multimedia-Präsentationen greifen aktuelle ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen auf und erzählen Geschichten über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur.